StartseiteWer wir sind

Die Initiative


Gruppenbild aller Künstlerinnen und Künstler von den Kunsttagen 2015 in Hennef/Meysfabrik

Der Kunst einen Raum geben

Seit 30 Jahren bietet die Initiative Kunst Hennef Künstlern einen Ort der Begegnung

Kunst ist individuell. Jeder hat eine andere Technik, jeder hat einen anderen Blick auf die Wirklichkeit, den er für sich und andere umsetzt. Diesen Menschen eine Plattform zum Austausch, aber auch einen Raum zum Umsetzen ihrer Ideen zu schaffen, ist seit einem Vierteljahrhundert die Aufgabe der Initiative Kunst Hennef (IKH).

Gegründet 1982 als lockere Vereinigung Hennefer Künstlerinnen und Künstler, etablierte sich die IKH schnell als feste Größe im kulturellen Leben des Rhein-Sieg-Kreises. Kernstücke der Arbeit sind die beiden Ausstellungen im Frühjahr und Herbst. »Hier wird die ganze Bandbreite des Bildenden Kunst sichtbar«, erläutert Rainer Kötterheinrich, ehemaliger Vorsitzende des Vereins, zu dem sich die Mitglieder der Initiative Mitte 2007 zusammengeschlossen haben. »In den Themenausstellungen im Frühjahr greifen wir gesellschaftspolitische Themen auf, wie zum Beispiel 2004 über die Inflation von Kunst oder 2007 über die Integration mit allen ihren Aspekten.«

Dass der Wunsch, seinen Blick auf die Welt kreativ auszudrücken, keine Altersgrenzen kennt, ist für die Mitglieder der IKH selbstverständlich. »Im Jahr 2007 haben wir deshalb erstmals einen Jugend-Kunstpreis ausgeschrieben«, sagt Vera Siepen, Zweite Vorsitzende des Vereins. Junge Menschen von 15 bis 25 waren bei der ersten Auflage aufgefordert, ihre »Visionen« umzusetzen – ob in Malerei, Fotografie, Skulptur oder Graffiti. Neben dem Preisgeld bekommen die Teilnehmer auch die Chance, ihre Werke bei den Hennefer Kunsttagen einer breiten Öffentlichkeit kostenlos vorzustellen. Auch hier ist die Stadt Hennef Kooperationspartner.

Neben den Ausstellungen und dem Jugend-Kunstpreis gehören Workshops, Vorträge sowie Ausstellungs- und Atelierbesuche von Anfang an zum Angebot der IKH. »Obwohl wir uns jetzt als Verein konstituiert haben, betreiben wir keine Vereinsmeierei«, betont Rainer Kötterheinrich. »es geht vielmehr darum, künstlerische Vielfalt und soziale Fantasie unter demokratischen Spielregeln zu verwirklichen.«